Selbstständigkeit: This is the beginning

Blockaden überwinden. Nicht zu viel grübeln. Einfach anfangen und MACHEN.

Leichter gesagt als getan!

Die letzten Wochen habe ich das „einfach anfangen“ im Bezug auf meine Selbstständigkeit einfach mal verdrängt und mir gesagt, dass ich noch ein bisschen freie Zeit verdient habe. Gleichzeitig wurde ich immer rappeliger und unzufriedener und so kam es, dass ich vorgestern die erste Investition getätigt – unglaubliche 10 Euro für eine gebrauchte Tischplatte für meinen Zuschneidetisch!! Jetzt fehlen nur noch die Böcke – und gestern kurzerhand angefangen habe, die Wohnung umzuräumen, um mein bisheriges Zimmer zu einem Arbeitszimmer umgestalten zu können. Denn erstmal werde ich Zuhause bleiben. Ich hätte zwar so unglaublich gern eine eigene Räumlichkeit, aber für den Anfang ist mir das einfach zu teuer und riskant.

Meine Couch und die Büchersammlung kamen ins Schlafzimmer, wofür der Katzenbaum umgestellt werden musste. Typisch ich, konnte ich natürlich nicht warten, bis der Mann nach Haus kommt, sondern mach einfach allein und sofort – bis ich irgendwann einsehen musste, dass ich die Couch, die breiter als die Türrahmen sind, nun echt nicht allein rüberbekomme. Aber glücklicherweise habe ich ja fast alle starken Onkel im Rentenalter nicht weit von mir und so stand das Sofa keine halbe Stunde nach meinem Anruf dort, wo ich sie haben wollte. Yey!

Selbstständigkeit Home Office Elba Ginski

Selbstständigkeit Home Office Elba Ginski

Meine Schreibtische wurden ein wenig auseinander gefriemelt und so deponiert, dass ich mich von beiden Seiten setzen kann. An die leere Stelle, wo jetzt der weiße Stuhl steht, kommt der Schnellnäher, daneben die Overlock. Der lange Schreibtisch ist für Laptoparbeiten, also Blog, Schnitte, etc. reserviert. An die Stelle, an der nun das lange Regal liegt, kommt wohl der Plotter, das Bügelbrett gegenüber an die Wand, die auf den Fotos nun nicht sichtbar ist. Hach, ich freu mich.

Bleiben ja nur noch eine Millionen offene Fragen wie beispielsweise: Schnellnäher und Plotter teuer vom Händler oder gebraucht kaufen? Soll ich überhaupt schon einen Plotter kaufen oder in der ersten Zeit dauernd in die Stadt rennen und drucken lassen? Reicht die Overlock erstmal in der Haushalts-Variante? Lasse ich meine neue Website professionell erstellen, inklusive Shop, oder gebe ich mich doch erstmal mit Dawanda und Konsorten zufrieden und frickel am Layout selber rum?
Von den ganzen steuerlichen, rechtlichen und bürokratischen Dingen mal abgesehen, die mir immer noch ein groooßes, rotes Fragezeichen in den Kopf brennen!

Aber ich bin da ja ganz zuversichtlich. Manchmal zumindest.

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16 thoughts on “Selbstständigkeit: This is the beginning

  1. Toitoitoi für deinen Start!
    Ich finde die Shops bei bigcartel ganz hübsch, habe meinen auch dort und bin sehr zufrieden – ist zwar nicht ganz billig (monatlich), aber ich wollte / musste mir die große einmalige Investitionen eines professionellen persönlichen Shops aufsparen…
    Magdalena

    http://www.magdalena-ettl.de

  2. Ist wirklich spannend, hier deinen Weg in die Selbstständigkeit mitverfolgen zu dürfen. Stell ich mir aber auch mega kompliziert vor, allein schon mit dem ganzen bürokratischen Kram, den du ja auch angesprochen hast. Und die vielen Entscheidungen… Ich verstehe ja nichts davon, aber ich denke, mittelfristig "brauchst" du schon einen eigenen Shop abseits von Dawanda. Wirkt halt irgendwie professioneller.
    Auf jeden Fall wirst du sicher bald unheimlich erfolgreich. Wenn ich mir so deine Entwürfe für die Schule angucke, die du auf deinem Blog veröffentlicht hast, und dein Abschlusskleid… Wow! Natürlich gehört auch Glück dazu, aber das wirst du sicher haben. Ich bin schon gespannt auf die ersten Verkäufe 🙂

  3. Mhm. Ich denke, ich würde versuchen, einen erste Minikollektion aus Vorbestellungen zu verkaufen und vom Gewinn diese Sachen bezahlen. He größer der Gewinn, umso professioneller der Einstieg.

    Mir fehlen auf dem Markt pfiffige, aber auch im Büro tragbare Oberteile. Solltest du so was rausbringen, bin ich dabei.

    1. hmm, aber auch für die minikollektion brauche ich ja schon die geräte? 🙂
      es wird tatsächlich in die richtung "lässiger business-chic" gehen, da ich finde, dass auf dem nachhaltigen markt hauptsächlich streetstyle vertreten ist.

  4. Ich verfolge das Ganze weiterhin mit Spannung! 🙂
    Ich werde mich innerhalb der nächsten 4 Wochen auch selbstständig machen, in Richtung Webdesign. Falls du Interesse hättest, könnte ich dir vielleicht auch bei deinem Shop helfen, je nachdem, was deine Anforderungen sind – einen habe ich schonmal hochgezogen 🙂

    Liebe Grüße,
    Kati

  5. Ich mußte erst einmal zurückblättern in der Hoffnung zu finden, wofür Du Dich nun entschieden hast. Der Post darüber ist ja nicht lange her. Irgendwie sehe ich da noch keine klare Linie…vielleicht fällt es deshalb so schwer anzufangen?

    Ich betreibe mein kleines Gewerbe nur nebenher und gestehe, dass ich dabei sehr chaotisch bin und rentabel ist es auch nicht, da ich Stoffsammler bin und nie widerstehen kann, wenn mir etwas gefällt. Egal, ob ich dafür schon eine Idee habe. Zum Glück gibt es noch einen festen Job, der das ganz wieder ausgleicht. Trotzdem liebe ich es, besonders wenn es direkte Aufträge von Kunden für individuelle Sachen sind.t

    Du möchtes aber natürlich davon leben, von daher würde ich mir Gedanken machen, was genau Dein erste Produkt sein soll. Ein Schnitt? Etwas fertig Genähtes zum Verkauf? Danach würde ich auch meine Investitionen ausrichten. Meiner Meinung nach ist es nicht notwendig die Geräte neu zu kaufen, es gibt viele gute Gebrauchtangebote, könnte natürlich etwas aufwendiger sein, diese Geräte dann evtl. selbst transportieren zu müssen.

    Brauchst du den Plotter oft? Dann würde ich ihn kaufen..wenn Du jedes mal etwas drucken läßt, dann kostet das ja auch und die Zeitersparnis wenn du es bei Dir machen kannst ist auch nicht zu verachten.

    In Sachen Shop würde ich mich persönlich erst einmal mit dem eigenen Corporate Desgin auseinandersetzen. Sicherlich möchtest Du, dass Deine Sachen Wiedererkennungswert haben und wenn man das am Anfang eher nur halbherzig macht und dann dauernd wieder das Design ändert, stellt sich dieser Effekt nicht ein.

    Kati hat ja ein Angebot gemacht, vll. wäre das ja eine Möglichkeit sich gegenseitig einen Gefallen zu tun. Ihr entwickelt gemeinsam etwas und sie kann es dann als Referenz nutzen.

    Wenn Du das dann hast, würde ich am Anfang mehrgleisig fahren – Dawanda, Etsy und den eigenen Shop langsam aufbauen. Es gibt soviel zu beachten, dass kann man nicht alles auf einmal und die Plattformen sind einfach zu bedienen.

    Schlußendlich nimmt der ganze bürokratische Kram auch sehr viel Zeit ins Anspruch, das sollte man nicht vernachlässigen.

    Ich drück Dir auf jeden Fall die Daumen und werde die Sache weiter verfolgen.

    LG
    decofine

    1. hey, du hast recht, die klare linie fehlt noch. aber das habe ich in dem post ja auch geschrieben, dass das große und ganze noch nicht so steht 🙂
      für die geräte ist es eigentlich egal, was das erste produkt sein soll. ich brauche alle geräte für alle ideen..
      danke für die ratschläge 🙂

  6. Ich weiß nicht, inwiefern du deine neue Seite mit Shop schon erstellt hast, dein oberster und letzter Eintrag spricht ja schon dafür: aber auf elmastudio.de gibt es gerade ganz neu ein WordPress-Blog-Design mit Shop-Funktion. Vielleicht wäre das etwas für dich? Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es hier weiter geht 🙂

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