Von Veränderungen und Neuanfängen

Tja, wie zum Teufel fängt man nach ner zweimonatigen Blogpause wieder an? Einfach weitermachen wie vorher? Kurz und knapp raushauen, wie die Pause zustande kam oder dem Ganzen gleich nen kompletten Post widmen? Iiiich weiß ja nicht.

Ich entscheide mich nun spontan für die zweite Variante (edit: okay, ich denke, es ist doch eher die dritte geworden), denn wer aufmerksam bei Instagram und Snapchat (elba-ginski) lauert, der weiß ja eh, was Sache ist. In den letzten Monaten hat sich in meinem Leben eine ganze Menge geändert und zwar nicht einfach so, sondern weil ich es so wollte. In gewisser Hinsicht habe ich mein altes Leben hinter mir gelassen, habe „Nein“ zu vielem Alten gesagt um aus ganzem Herzen „Ja“ zu mir selbst sagen zu können. Das habt ihr vielleicht schon in meinem letzten Beitrag heraus gelesen.

Schwierig, sowas zu formulieren ohne zu sehr ins Detail zu gehen – ich halte meinen Blog ja gerne persönlich, aber eben nicht zu privat. Fakt ist: wenn alles läuft wie geplant, halte ich morgen den Schlüssel zu meiner neuen, ersten eigenen Wohnung in den Händen. Ich bin aufgeregt, zum einen voller Vorfreude und dann wieder ein bisschen schissig. Kann ich überhaupt allein sein? Wird mir nicht die Decke auf den Kopf fallen, wie damals in Holland vielleicht? Wir werden sehen!

Wenn du nichts änderst, ändert sich nichts.

Veränderungen zulassen kann so furchtbar schwer sein

und  die Ungewissheit, ob sie positives nach sich ziehen werden oder sich doch alles irgendwann als unheimlich großer Fehler herausstellt, kann einen auffressen und wahnsinnig machen.

Ich für meinen Teil durfte in den letzten Monaten nicht zum ersten Mal in schwereren Zeiten erfahren, wie sehr ich mich auf mein soziales Umfeld verlassen kann und feststellen, dass ich mich wirklich glücklich schätzen kann, immer aufgefangen zu werden, wenn es nötig ist. Meine Freunde haben ganze Arbeit geleistet und es ist wohl nicht selbstverständlich, Eltern zu haben, die mir in meinem Alter bereitwillig den Keller räumen und sich noch einmal auf all meine Macken einlassen, wo sie sich doch längst an ihr ruhiges Leben zu zweit gewöhnt haben. Familie und Freunde sind halt doch (für mich) das Wichtigste im Leben und ich bin froh darüber, wie ich meine Prioritäten setze.

Doch nach zwei Monaten alltäglichen Kaffeeklatschs am elterlichen Esstisch, Übernachtungen mit meinen Neffen im alten Bett aus Jugendtagen und Disputen darüber, wer zuerst duschen gehen darf, damit er die Dusche nicht abziehen muss…  ist es auch an der Zeit, dieser Phase des „Mal-wieder-Kind-sein“s wieder lebewohl zu sagen.

Veränderungen und ökologische Vorsätze

Jetzt heißt es renovieren, meine Möbel und Maschinen (endlich!!!) nachholen und alles schön und heimisch machen, um dann wirklich durchstarten zu können.

In nächster Zeit wird es hier sicher einiges an Wohnungs-Impressionen geben und ein Post mit meinen ökologischen Vorsätzen diesbezüglich (zum Beispiel Waschpulver selbst machen und ganz viele Upcycling-Ideen umsetzen!) steht schon fest auf der imaginären Liste.

Ein neuer Lebensabschnitt steht bevor und ich hoffe, ihr begleitet mich weiterhin! Ich würde mich freuen :)

| Filed under Persönliches | Tags: ,