Byebye Blog – ein kurzes Statement

Fast ein Jahr ist es her, dass ich meinen letzten Beitrag hier veröffentlicht habe und dann ohne eine Wort in der Versenkung verschwunden bin.

All jenen, die doch ab und an noch hier vorbeischauen, möchte ich eine kurze Erklärung geben. Kurz nur, da es eigentlich nicht viel zu sagen gibt, außer: ich hatte keine Lust mehr. Weder auf die Selbstständigkeit, noch darauf, den Blog weiterzuführen oder auf social media im Allgemeinen. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, habe ich den Blog und die Kanäle wohl eh nur noch weiter mitgeschliffen, weil ich eben dachte, dass es sein muss, wenn man selbstständig sein möchte heutzutage. Doch das richtige Herzblut hat sich nicht mehr zeigen wollen und auch bei meinen Plänen bezüglich der Selbstständigkeit habe ich schon, bevor ich überhaupt richtig losgelegt habe, gemerkt, dass es das nicht ist.

Anfangs habe ich nicht mehr gepostet, weil es mir einfach unangenehm war. So große Töne, die ich hier über all die Jahre gespuckt habe. Dann wollte ich mir erst hundertprozentig sicher sein, dass es das war, bevor ich einen „Abschiedspost“ verfasse und ein paar Wochen später doch wieder Lust habe. Aber die habe ich nie bekommen. In dem ganzen Jahr hatte ich nur zwei Mal das Bedürfnis, etwas zu posten. Und dann auch nicht so doll, dass ich es tatsächlich gemacht hätte.

Diesen Post und das offline-nehmen aller Beiträge schiebe ich nun seit bestimmt vier Monaten vor mir her. Und gerade hat es mich dann einfach gepackt.

Ich danke euch für all die Zeit, die ihr in mich und meinen Blog investiert habt und auch für eure Kommentare und Mails in den letzen Monaten – ich weiß, manche schauen selbst nach siebeneinhalb Jahren noch regelmäßig hier vorbei, haben all die Umzüge und Namensänderungen von Schwefelhoelzchen zu ohmarylane und schließlich Elba Ginski miterlebt. Ich bin stolz darauf, so eine reflektierte und aufgeschlossene Leserschaft gehabt zu haben!

Macht es gut, ich wünsche euch nur das Beste!

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